Herzlich willkommen zu unserem heutigen Blogbeitrag.
Heute möchten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Dafür haben wir mit zwei Kollegen aus unserem Team gesprochen und sie nach ihren Erfahrungen und Eindrücken gefragt.
Im folgenden Interview erzählen sie aus ihrem Arbeitsalltag und geben persönliche Einblicke in das Thema.
Viel Spaß beim Lesen!
Interview mit unserem IT-Leiter Thomas
Wie bist du zu NetKom gekommen?
Im Prinzip unspektakulär. Mein alter Ausbildungsbetrieb hat den Betrieb eingestellt. Ich bin daraufhin zu einem unserer Kunden gewechselt und habe dort die Ausbildung abgeschlossen. Dies war aber kein IT-Unternehmen und dementsprechend wenig Erfahrungen konnte ich dort sammeln, um mich weiterzuentwickeln. NetKom hatte über das Arbeitsamt inseriert, mein damaliger Chef hat mich nahezu gedrängt mich zu bewerben, um meine Fähigkeiten auszubauen. Nach einem Bewerbungsgespräch und Probetag habe ich dann die Zusage bekommen.
Seit wann bist du im Unternehmen und wie hat dein Weg hier angefangen?
Seit 2007, kurz nach Fertigstellung der Ausbildung. Damals habe ich als IT-Techniker angefangen, aber auch da schon vertriebliche und kaufmännische Aufgaben übernommen. Wir waren nur zwei Leute in der IT, da musste man alles ein bisschen mitmachen.
In welchem Bereich arbeitest du aktuell und was sind deine wichtigsten Aufgaben?
In der IT-Leitung – die wichtigsten Aufgaben sind Standards zu etablieren und zu kommunizieren, bei schwierigen technischen Problemen ein offenes Ohr für die Kollegen zu haben und die Weiterentwicklung des Unternehmens voranzutreiben und offen für neue Lösungen zu sein. Planung und Beratung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil sowie die Kontrolle der Einhaltung festgelegter Standards.
Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um in deinem Bereich erfolgreich zu sein?
Großes Interesse an der IT-Thematik und die Bereitschaft immer Neues dazuzulernen. Lust sich im Team auszutauschen und im Team zu arbeiten. Gewissenhaftigkeit und Verantwortungsgefühl nicht nur in der Ausführung der Arbeiten, sondern auch in der Dokumentation der Arbeit. Neugier, Kompetenz, Engagement, analytische Fähigkeiten, Berufserfahrung und Belastbarkeit.
Was sind für dich die interessantesten Tätigkeiten?
Lösungen auszuprobieren und zu realisieren, die einen Mehrwert für uns und für die Kunden bieten. Probleme zu lösen, die einen Aha-Effekt auslösen und deren Lösung automatisch auf ewig abgespeichert wird. Serversysteme, Active Directory, Schwachstellenanalyse, VLAN-Segmentierung und Firewall-Regelwerke sind aus technischer Sicht die interessantesten Tätigkeiten für mich.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Kaffee, Meetings, Problemlösung, Planung, Consulting, Dokumentation.
Wenn du deinen Job in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?
Abwechslungsreich, fordernd, interessant.
Was war bisher dein spannendstes Projekt und hattest du schon ein ungewöhnliches Erlebnis in deinem Arbeitsalltag?
Ein Jahr, nachdem ich bei NetKom angefangen habe, durfte ich die passive IT-Infrastruktur für eine große teure Superyacht planen. Die Kommunikation war rein auf Englisch, da die Systemarchitekten Franzosen waren. Man munkelt, dass die Yacht für einen bekannten russischen Oligarchen war. Das war mit Sicherheit das außergewöhnlichste Projekt. Das ungewöhnlichste Erlebnis war vermutlich, dass wir auf einem Kreuzfahrtschiff als IT-ler dazu verdonnert worden sind, einen ganzen Tag Glühbirnen zu wechseln.
Was gefällt dir an unserem Unternehmen am meisten?
Das Team. Wir unterstützen uns alle gegenseitig. Wir sind zwar über die Jahre gewachsen, der familiäre Charakter ist aber immer noch vorhanden.
Was hat sich in deiner Zeit im Unternehmen am meisten verändert?
Viel. Alles wird zunehmend komplexer. Es gibt immer mehr Schnittstellen und Abhängigkeiten zwischen Systemen. IT- und Cybersicherheit ist in allen Systemen und in allen Kundenschichten mittlerweile ein Thema. KI und Cloudlösungen waren früher auch noch kein Thema.
Was macht dir an deinem Job nach all den Jahren immer noch Spaß?
Dass man stetig lernt. Es gibt immer neue Lösungen und Probleme, in die man sich einarbeiten kann und muss. Das ist abwechslungsreich und hält den Kopf fit.
Wie würdest du die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen beschreiben?
Es läuft vielleicht nicht immer alles reibungslos in abteilungsübergreifenden Abläufen, aber als Team bekommen wir das immer hin.
Welchen Tipp würdest du neuen Azubis geben?
Seid mutig, wissbegierig und ehrgeizig. Stellt Fragen, probiert Sachen aus und guckt, wo eure Stärken liegen. Fordert ein, dass diese dann gezielt gefördert werden.
Kaffee oder Tee – und wie viele Tassen brauchst du, um richtig zu funktionieren?
Kaffee – ich sage dann immer: „Ich bin der Sohn meines Vaters.“ Mittlerweile ist mein Konsum aber auf 2–3 Tassen am Morgen reduziert, dann steige ich normalerweise auf Wasser um.
Wenn dein Job ein Film wäre, welchen Titel hätte er?
The Dark Knight – Oft agiert man als IT-ler ebenso im Verborgenen wie Batman. Idealerweise bekommt der Kunde gar nicht mit, was wir im Hintergrund alles tun, um seine Systeme abzusichern und zu schützen.
Was darf an deinem Arbeitsplatz auf keinen Fall fehlen – außer dem Computer? 😄
Mindestens zwei Monitore, ein Headset, ein paar Pflanzen, Kaffee, Wasser und idealerweise ein Hund im Körbchen.
Wenn du für einen Tag den Job im Unternehmen tauschen könntest – welchen würdest du wählen und warum?
Mit unserem Feel Good Manager Kalle. Einmal Hund bei NetKom für einen Tag. Dann wüsste ich, was bei den Kollegen alles so für ihn abfällt. 😉
Interview mit unserem Fachinformatiker für Systemintegration Aron
Wie bist du zu NetKom gekommen?
Ursprünglich bin ich über ein Praktikum zu NetKom gekommen. Nach dem Praktikum habe ich hier direkt meine Ausbildung begonnen. Woher ich damals von NetKom erfahren habe, weiß ich heute gar nicht mehr.
Was sind für dich die interessantesten Tätigkeiten?
Größere Systemumstellungen – beispielsweise der Austausch einer Firewall oder die Migration eines E-Mail-Servers – finde ich besonders spannend. Solche Projekte bringen oft große Herausforderungen mit sich und erfordern eine sorgfältige Vorbereitung sowie eine gute Planung. Genau das macht sie für mich so interessant.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Zu Beginn des Tages erledige ich meist die organisatorischen Aufgaben. Ich prüfe meine E-Mails, bearbeite Tickets und bringe die Zeiterfassung auf den aktuellen Stand. Anschließend schaue ich in meinen Kalender und bereite mich auf die anstehenden Kundentermine vor. Danach gibt es eigentlich keine feste Routine mehr. Je nach Projekt bin ich bei Kunden vor Ort oder unterstütze sie per Fernwartung.
Welche Fähigkeiten sollte man für deinen Job unbedingt mitbringen?
Eine große Begeisterung für Technik und IT ist die wichtigste Voraussetzung. Außerdem sind Teamfähigkeit und ein guter Umgang mit Kunden entscheidend, da man täglich eng mit Kollegen und Kunden zusammenarbeitet.
Was gefällt dir an unserem Unternehmen am meisten?
Definitiv das Team. Der Zusammenhalt ist wirklich groß und jeder unterstützt den anderen so gut er kann.
Welchen Tipp würdest du neuen Azubis geben?
Habt keine Angst vor neuen Herausforderungen. Man wächst mit seinen Aufgaben und lernt jeden Tag etwas Neues dazu.
Wenn du deinen Job in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?
Flexibel, engagiert und abwechslungsreich.
Kaffee oder Tee – und wie viele Tassen brauchst du, um richtig zu funktionieren?
Ganz klar Ostfriesentee – selbstverständlich. Je mehr, desto besser.
Wenn dein Job ein Film wäre, welchen Titel hätte er?
Fast & Curious: Wer hat das Kabel gezogen?

